AROMATHERAPIE – Der Trend zur Natur

Die meisten von uns erliegen dem Trugschluß, daß nur das, was wir sehen, hören und ertasten können, real und wirklich vorhanden ist. Gerüche dagegen sind unsichtbar, nicht festzuhalten; nur für einen Augenblick riecht man etwas, das sich schon bald wieder verflüchtigt. Die Welt der Düfte ist zwar für die moderne biologische und medizinische Forschung noch weitgehend „Neuland“, das es erst zu entdecken gilt; schon jetzt steht allerdings fest, daß der Geruchssinn für uns eine bedeutendere Rolle spielt, als wir bisher glaubten, und es ist wissenschaftlich erwiesen, daß Gerüche und Düfte unser Leben in nicht geringem Maße bestimmen – wenn auch meist unbemerkt. So erkennen beispielsweise Neugeborene schon sechs Stunden nach der Geburt die Mutter an deren typischen Körpergeruch.

Angenehme Gerüche und Düfte lösen in uns angenehme Gefühle, Empfindungen und Stimmungen aus oder verstärken diese. Wohlriechendes entspannt und harmonisiert unser meist stark beanspruchtes Nervenkostüm. Es stimuliert müde, erschöpfte Lebensgeister, indem es unser inneres Gleichgewicht zu stabilisieren vermag. Gesundheit und Wohlergehen hängen von diesem inneren Kräftespiel ab. Gerät es aus dem Lot – etwa in Zeiten großer Anspannung durch Streß und Hektik, Alltagsproblemen, Konflikte oder dergleichen -, macht sich dies in Form von Krankheit oder seelischen Verstimmungen bemerkbar.

Wenn Sie Ihr „Tor zum Bewußtsein“, wie der Geruchsinn auch genannt wird, bisher schon bewußt gebrauchten, dann kennen Sie im Prinzip die Bedeutung der Aromatherapie. Heilkundige aus früheren Epochen wußten um die Wirkungsweisen aromatischer Düfte. Bei uns wurde diese natürliche Behandlungsmethode erst vor gut fünfzig Jahren durch Chemiker, Ärzte und Heilpraktiker wiederentdeckt. Seither zählt die Aromatherapie zu den sanften, natürlichen Therapieverfahren, die bei richtiger Handhabung keine gefährlichen Nebenwirkungen hervorrufen. Die wichtigsten Heilmittel der Aromatherapie sind die hochkonzentrierten, aus Pflanzen gewonnenen ätherischen Öle. Die Heilwirkung der Aromaöle basiert auf ihren antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften; außerdem wirken sie stabilisierend auf das seelische Gleichgewicht, regen die Selbstheilungskräfte unseres Organismus an und steigern auf sanfte Weise das Wohlbefinden. Viele Alltagsbeschwerden können durch die Aromatherapie, wendet man sie zu Hause an, behoben oder gelindert werden. Dabei stützt sich die heutige Aromatherapie im wesentlichen noch auf altbewährtes Wissen, das unsere Vorfahren jahrtausendelang mit Erfolg anwandten.

Zu den Grundlagen der Aromatherapie gehört unter anderem die Annahme, daß jede Pflanzenart eine bestimmte Persönlichkeit, eine ihr ureigene Signatur besitzt. Die Heilkundigen früherer Zeiten wußten, daß sie durch die Gewinnung der Essenz auch die „Seele“ der jeweiligen Pflanze erlangten. Durch ihren Duft offenbart sie sozusagen ihre Persönlichkeit: angenehm beruhigend, stimulierend, stechend scharf, erfrischend, süßlich usw.

Das Bestreben der Aromatherapie liegt deshalb hauptsächlich im Ausgleichen und Harmonisieren aus dem Gleichgewicht geratener innerer Kräfte, so daß der Organismus zu einer Umstimmung angeregt wird.

Damit die ätherischen Öle ihre Heilkraft an Ort und Stelle entfalten können, gibt es verschiedene Anwendungsmöglichkeiten.

Die eingeatmeten ätherischen Öle der Duftkonzentrate können direkt in die Abläufe im Zentralnervensystem eingreifen und dort die beabsichtigten Impulse erzeugen: Je nach Wahl des Pflanzenkonzentrats und nach körperlich-seelischem Zustand kann eine heilende, entspannende oder anregende Botschaft in das Körperinnere gelangen und einen Prozeß in Gang setzen, der die Selbstheilungskräfte stimuliert. Das Einatmen der Düfte wirkt außerdem direkt auf die Atmung, die angeregt und vertieft wird.

Bei Einreibungen, Bädern, Kompressen und Massagen mit ätherischen Ölen wird sowohl eine physische als auch eine psychische Wirkung erziehlt, da die Duftbotschaften nicht nur über den Geruchsinn aufgenommen werden, sondern die Heilsubstanzen auch über die Haut in das Körperinnere gelangen.  Sie erreichen so den Blutkreislauf und werden im ganzen Körper verteilt. Auf diese Weise kann eine heilsame Wirkung auf bestimmte Teile des Körpers, auf die inneren Organe oder auf ganze Körpersysteme ausgeübt werden.

Die innerliche Anwendung aromatischer Essenzen kann bei seelischen Verstimmungen mit Funktionsschwächen innerer Organe wie Magen, Darm, Herz, Kreislauf und Nerven hilfreich sein. Dabei muß auf die richtige Dosierung geachtet werden, da die Essenzen – bis auf wenigen Ausnahmen – nie unverdünnt verabreicht werden dürfen.

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